melody tonstudio stuttgart - flyer


melody tonstudio - hohenloherstraße 96

--------------------------------------------------------------------

 

Reminiszenz aus dem melody tonstudio

Telefunken M10 Bandgerät.

 Von denen hatte ich zwei, eine noch mit den Aufnahme- und Wiedergabeverstärkern V96 / V97 der Röhrentechnik (klang super, mit der habe ich meine Master aufgenommen) und eine mit Transistortechnik (die es mit Silizium-Transistoren ab 1963 gab), für die Safety-Copy. Das haptische Erlebnis, ein Band anzufassen, einzulegen, zu fühlen und zu schneiden ist mir immer noch ganz vertraut.

Man beachte das Bandzählwerk an der rechten Umlenkrolle, eine mechanische Meisterleitung.

 Wenn es Ingenieure, die so etwas bauen konnten und Entscheidungsträger (!!!), die solche Prioritäten setzten, heute noch in leitenden Positionen gäbe, wäre der Berliner Flughafen, die Elbphilharmonie und letztlich auch Stuttgart 21 kein Problem (-kleiner politischer Seitenhieb-).

 Zur Erinnerung: Bandzählwerke auf Minuten und Sekunden (nicht auf Drehung, cm oder gar inch) gab es in amerikanischen Bandmaschinen erst sehr viel später.


studio westend - augustenstraße 75

 

-----------------------------------------------------------------

 

Quarteto Meginheim auf dem Michaelsberg

Das Quartett bei der Probe

Am 30. September 2013 - an Michaelis - haben wir mit dem Quarteto Meginheim ein kleines Konzert in der Michaelskapelle auf dem Michaelsberg gegeben. Gastsolistin war Helene Godefroy auf der Gambe, sie spielte ein Solostück von Abel und eine Cellosuite mit Quartettbegleitung von Telemann.

Wir (Hans Rückauer und Theophil Stetter, Violine, Manfred Deppe, Bratsche und Frau Renate von Lamezan, Violoncello ), das Quartett, haben ein Streichquartett von Hummel und das Es-Dur op.12 Streichquartett von Mendelssohn Bartholdy gespielt.

Wie auch die Jahre haben wir das Ergebnis unserer Probenarbeit auf CD dokumentiert, diesmal als Live-Mitschnitt in der Kapelle mit ein paar Probenmitschnitten als alternatives Material.

Berthold Jüngst hat das Konzert mit viel Geduld, Sachkenntnis und Engagement aufgezeichnet. Sein Ü-Wagen stand hinter der Kirche und das Bild hat er von uns bei der Probe gemacht.

ein Mitschnitt des Konzerts zum Patrozinium 2013
Die CD ist fertig

Sehenswertes ...


Zyan Zwo - Festival Höxter 1972

Zyan Zwo - Festival Höxter 1971
Zyan Zwo - Festival Höxter 1971

Anfang der 70er Jahre spielte ich in Detmold in einer Progressive-Rock-Band namens Zyan Zwo - Besetzung: Uli Herfurth, sax, clar / Manfred Deppe, git, viola / Christian Kuhnke, git, bass / Rolf Sander, drums. Der Name war Programm, so hatten unsere Titel alle einen programmatisch-verbalen Bezug zu "Hammer", also hieß ein Titel "Hammerfest", einer "hammerhart", "Hammersjölk" usw.

Im Sommer 1971 durften wir auf einem Festival in einem Steinbruch bei Höxter auftreten. Nach uns spielten so illustre Größen wie:

Alexis Korner, Arthur Brown, Golden Earrings und die Scorpions.

Mein Kommilitone Steffen Seithel packte sich mobiles Equipment aus dem Tonmeisterinstitut zusammen (das waren seinerzeit noch hauptsächlich Röhrenmikrofone, -Vorverstärker usw.) und zeichnete alles auf. Ob auch die Skorpions, weiß ich nicht mehr ...

Jack Bone Group, Herford, 1973

Nachdem ich 1996 auf den Jazz Open Stuttgart bei einem Auftritt seiner Band "Dissidenten" meinem alten Freund Marlon Klein wiederbegegnet bin, sollen hier auch die optischen und akustischen Erinnerungen an "Jack Bone Group", die Band seines Bruders Hans-Peter nicht fehlen, in der er Schlagzeug und ich Bass gespielt habe. Wir hatten in Herford einen Proberaum neben der Kult-Band "Missus Beastley". Zwei der im Tonmeisterinstitut Detmold aufgenommenen Titel finden sich unter "Hörenswertes", darunter der Titel "Hot Rubber", original von Uli Herfurth von der "Zyan Zwo" in einem Arrangement von mir und der mehr umweltaktivistisch motivierte "Leichenwagen Erde" vom Firmengründer Hans-Peter.

 

Marlon hat mal gestichelt, daß die beiden Klein-Brüder auf dem ersten Bild den Arm (Marlon den Herzensarm, Hans-Peter den Tatarm) zur Venceremos-Faust erhoben haben, Wolfgang Nickel immerhin seine Hände in die Hüften stemmte, während ich meinen rechten Arrm verlegen hinter dem Kopf verstecke - hahaha.

Die "Blaetter des Bielefelder Jugendkulturringes" schrieben in nr. 271 vom okt. 73:

Von den bekannteren Kraan zu der noch unbekannten JACK BONE GROUP. Noch proben sie im Herforder Jugendzentrum DAS HAUS: Wolfgang Nickel, der mal bei den MISSUS BEASTLY orgelte, Peter Klein von den Jack Bone Blues, Manfred Deppe von den Hybris und Peters kleiner Bruder Marlon. Sie bringen deutsche Texte. Zum Beispiel diesen:

Ein bißchen resignierend - und wenn ich den Menschen auch Illusionen klaue, so spricht das doch noch nicht gegen notwendige Kritik ! Rock-Musik jedenfalls sollte anderes gezeigt haben: daß eine andere Sensibilität sich sehr wohl mit Kritik versteht ... und das könnte in diesem Text leicht mißverstanden werden und Flucht einleiten. Lassen wir´s erstmal dabei: die Musik, die sie machen, überzeugt jedenfalls eher als die Texte - aber ändern läßt sich vieles.

Soweit der Bielefelder Bote, ach nein, die Blätter des Bielefelder Kulturrings, das klingt schon so nach höherem Anspruch. Alles, was nicht der Umerziehung zum höheren, besseren Menschen dient, wird halt kleingeredet. Hat sich da heute was geändert ? ....


studio westend - augustenstraße 75 - OUTCAST-Reunion


Gegründet irgendwann in 1965, spielte die letzte Formation in der Besetzung Tilman Jäger, voc / Hans-Christian "Hansel" Ketscher, keyboards / Manfred "Manni" Deppe, guitar / Klaus Peter Ludwig,, bass und Martin "Tiny" Baufeldt, drums.

1983 haben wir uns getroffen, um noch mal Musik miteinander zu machen. Ein wenig aus der Übung waren wir alle, aber Spaß hat es doch gemacht.



Hörenswertes ...

Musik, die in den 80er Jahren im Studio Westend

( und irgendwie/irgendwo/irgendwann ) entstanden ist.

 

Zyan Zwo , Festival 1971 im Steinbruch, Höxter

 

Jack Bone Group, im Studio in Detmold 1973